Vorsorge für Kinder

Wann zum Augenarzt?

Sofort …

bei Auffälligkeiten wie z.B. grau-weißen Pupillen, großen lichtscheuen Augen, Augenzittern, Hornhauttrübungen oder bei Veränderungen der Augenlider – hier besonders bei hängenden Lidern, die die Pupille verdecken, auffälliger Stolperneigung, Tollpatschigkeit oder falls man sich einer Sache nicht sicher ist.

Mit 6 bis 12 Monaten …

wenn ein erhöhtes Risiko für Schielen, für Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhaut-Verkrümmung oder für erbliche Augenerkrankungen besteht.
Wichtig bei Frühgeburten, bei Kindern mit Entwicklungsrückstand, Geschwistern oder Kindern von Schielern oder Trägern stärkerer Brillen, sowie bei Kindern aus Familien mit bekannten Augenerkrankungen.

Mit 30 bis 42 Monaten (2,5 bis 3,5 Jahre) …

bei allen unauffälligen Kindern spätestens jetzt zur frühzeitigen Entdeckung eines kleinwinkligen Schielens oder von Kurz- oder Weitsichtigkeit. Denn: Weil sie nicht bemerkt werden, werden besonders einseitige Fehler oft zu spät erkannt.

Vorschul- und Schulkinder …

wenn Ihr Kind Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule oder bei anderen Aufgaben zeigt. Auch „mein Kind liest grundsätzlich nicht gerne“ ist als wichtiger Hinweis zu werten. Rote Augen, vermehrtes Blinzeln oder Kopfschmerzen, die im Tagesverlauf zunehmen, können auf Augenprobleme hinweisen.

Kinder müssen zum Augenarzt, damit ihre Zukunftsträume nicht an schlechten Augen scheitern – auch ohne Beschwerden oder Auffälligkeiten.

Neueröffnung der Kinderpraxis

In unserer erst im Sommer 2018 neu eröffneten Kinderpraxis stellen wir uns voll und ganz auf die Bedürfnisse unserer kleinen Patienten ein.

Unterstützt von speziell qualifizierten Kinder-Optometristen untersuchen wir rein spielerisch und in kindgerechter Atmosphäre den hochsensiblen Sehsinn. So können wir schon frühzeitig reagieren, wenn Bedarf besteht.