Implantierbare Kontaktlinse

Was ist eine implantierbare Kontaktlinse – ICL?

Eine implantierbare Kontaktlinse wird unsichtbar zwischen Iris und natürliche Linse ins Auge eingesetzt und korrigiert – genau wie die LASIK – Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Hornhaut-Verkrümmung.

Sie ist sehr gut verträglich und kann vollkommen schmerzfrei in einer ambulanten Operation eingesetzt werden.

ICL ab 20+: Einfach. Besser. Sehen.

ICL ab 40+: Einfach. Besser. Sehen. Und Lesen ohne Brille.

Kommen Sie zu unserem ICL-Eignungstest – wir freuen uns auf Sie.

Sicher. Schmerzfrei und schnell.
Einfach. Besser. Sehen.

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Pro ICL

Wer ist für die ICL geeignet?

Ab 20+ wird die Kontaktlinse unsichtbar zwischen Iris und natürliche Linse ins Auge eingesetzt und korrigiert – genau wie die LASIK  – Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Hornhaut-Verkrümmung.

Ab 40+ optimiert die ICL mit Lesefunktion nicht nur die Fernsicht, sondern auch die Nahsicht – Lesen und Fernsehen ohne Brille.

Ein großer Vorteil der ICL Behandlung besteht darin, dass der Eingriff jederzeit rückgängig gemacht werden kann. Auch wenn die Werte der Augen sich später doch noch einmal ändern, kann problemlos nachkorrigiert werden kann, indem man das Implantat austauscht.

Ein weiterer Vorteil ist, dass weit höhere Brillenwerte ausgeglichen werden können als mit den Laser-Verfahren.

  • Kurzsichtigkeit bis -23 Dioptrien
  • Weitsichtigkeit bis +18 Dioptrien
  • Hornhaut-Verkrümmung bis 7,5 Dioptrien

Vorteile der ICL

  • reversibel – kann jederzeit wieder rückgängig gemacht werden
  • optimal für besonders hohe Fehlsichtigkeit
  • optimal für Lesen ohne Brille
  • Implantat unsichtbar und nicht spürbar, auch kombinierbar mit Laser
  • optimal für Patienten mit trockenen Augen


Kontra ICL

Wer ist nicht geeignet?

Wichtig ist eine stabile Sehkraft mit einer Veränderung bis 0,5 Dioptrien innerhalb eines Jahres. Das Mindestalter für implantierbare Kontaktlinsen liegt offiziell bei 18 Jahren, wobei wir darauf aufmerksam machen, dass auch bis zum 25. Lebensjahr oft noch Veränderungen möglich sind.

Gewöhnlich wird die eine Art der ICL bis etwa zum 40. Lebensjahr eingesetzt. Denn in diesem Alter beginnt bei vielen Patienten die Alterssichtigkeit.

Ab 40+ wird die Implantation einer alternativen ICL empfohlen – einer ICL mit Lesefunktion. Auch multifokale Linsen können gutes Sehen ohne Brille erzeugen, die anstelle der natürlichen Linse ins Auge eingesetzt werden.

Außerdem ist es wichtig, dass Patientinnen nicht schwanger sind und nicht stillen, weil die Sehwerte durch den veränderten Hormonhaushalt verschoben sein können.

Eine weitere Voraussetzung ist ein Mindest-Abstand zwischen Iris und natürlicher Linse. Bei den meisten Kurzsichtigen ist der Abstand ausreichend. Dagegen ist bei weitsichtigen Patienten mehr als die Hälfte nicht für die Implantation einer ICL geeignet, weil der Abstand zu gering ist.

Kommen Sie zum Eignungstest.

Einfach. Besser. Sehen.

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Welche Risiken gibt es bei der Implantation einer ICL?

Die ICL wird in die hintere Augenkammer zwischen Iris und natürlicher Linse implantiert. Dadurch wird in seltenen Fällen ein frühzeitiges Entstehen eines Grauen Star begünstigt – der gut behandelbar wäre.
Daher raten wir 1x pro Jahr zur Augenkontrolle.

Ein weiteres Risiko der ICL ist ein Augendruck-Anstieg. Dies tritt bei 3 bis 4 Prozent der Patienten auf – er kann gut mit Medikamenten behandelt werden.

Unabhängig davon kann es wie bei jeder Operation zu Komplikationen durch eine Infektion kommen. Solche Entzündungen sind erfreulicherweise sehr selten und unwahrscheinlich.
Auch vor einer Erblindung müssen Patienten keine Angst haben. Weltweit wurden bisher mehr als 600.000 ICL-Implantate eingesetzt und bislang ist von keinem Fall bekannt, bei dem Patienten infolge der Operation erblindeten.