Grauer-Star-Operation

Grauer-Star-Operation: Ihre ganz persönliche Vision

Durch eine sehr schonende, schmerzfreie und minimal-invasive Operation, die sogenannte Katarakt-Operation, ist der graue Star vollständig zu heilen.

Frau Dr. Müller-Groh ist auf die Operation des grauen Stars spezialisiert. Sie verfügt in diesem Fachbereich über eine besondere Expertise. Hier werden die Behandlungen schonend und in minimal-invasiver Technik durchgeführt.

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Moderne Chirurgie

Bei der Operation des Grauen Stars wird die natürliche, getrübte Linse entfernt und Ihnen die klare Sicht zurück gegeben. Dank moderner Messtechnik und innovativer Kunstlinsen mit Spezial-Optiken können heutzutage exzellente Ergebnisse erzielt werden. Dabei berücksichtigen wir bestmöglich sowohl Ihre individuellen Voraussetzungen als auch persönlichen Wünsche.

Das bedeutet für Sie: mehr Komfort und Lebensqualität im Alltag.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für eine ausreichend gute Standard-Versorgung. Das bedeutet, dass die Basis-Voruntersuchung und die Operation mit einer Standard-Linse zum Leistungskatalog aller gesetzlichen Krankenkassen gehören. Die Leistungen der privaten Krankenversicherungen sind in der Regel deutlich umfangreicher.

Wir bieten allen Patienten Wahl-Leistungen, die über die Basis-Versorgung hinaus gehen (Zusatzdiagnostik): Moderne, teils lasergestützte Mess-Techniken erlauben es, den Augapfel sowie die Horn- und Netzhaut des Auges berührungslos und schmerzfrei zu vermessen. So kann die neue Linse noch exakter bestimmt werden als mit Basis-Diagnostik. Zusatz-Messungen wie z. B. die OCT können wichtige krankhafte Veränderungen vor einer geplanten Operation präziser ausschließen als die herkömmliche Augenuntersuchung.

Ihr Vorteil nach der Operation: ein möglichst gutes Sehen ohne Brille.


Linsen im Vergleich

Standard- und Premiumlinse

Je nach Ihren individuellen Voraussetzungen und persönlichen Wünschen kann eine Premium-Linse mit Zusatzfunktion das Sehergebnis weiter verbessern und zusätzlichen Komfort bieten. Die im Vergleich zur Standard-Versorgung zusätzlich entstehenden Kosten werden in diesem Fall von Ihnen getragen. Private Versicherungen erstatten den Differenzbetrag oft vollständig oder teilweise. Gern erstellen wir Privat-Versicherten Kostenvoranschläge, um die Höhe eines etwaigen Selbstbehaltes vorab zu ermitteln.

Im Rahmen unserer stets ausführlichen Voruntersuchung beraten wir Sie in Ruhe, mit viel Zeit und Einfühlungsvermögen und ohne Fließband-Atmosphäre. Hierbei beraten wir Sie zu Ihren individuellen Möglichkeiten und informieren Sie über die ggf. damit verbundenen Kosten. Der folgende Überblick soll Ihnen dabei helfen, sich auf dieses Gespräch vorzubereiten.

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Ist Linse gleich Linse? Oder gibt es da Unterschiede?

Da gibt es gewaltige Unterschiede. Standard-Linsen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, sogenannte sphärische Monofokal-Linsen, ermöglichen zum Beispiel nur ein Fernbild. Für das Nahsehen – beispielsweise beim Lesen – brauchen wir weiterhin eine Brille.

Unter den höherwertigen Linsen gibt Linsen mit sogenannter asphärischer Optik für verbessertes Kontrastsehen. Und es gibt die Multifokal-Linsen. Diese hochmodernen Linsen bieten durch mehrere Brennpunkte („multi-fokal“) die Möglichkeit, in der Nähe, in mittleren Distanzen und in der Ferne scharf zu sehen. Zahlreiche Studien belegen für diese Linsen eine ausgezeichnete Wirkung bei sehr hoher Patienten-Zufriedenheit.


Voruntersuchung

Was erwartet mich bei der Voruntersuchung zum Grauen Star?

In der ausführlichen Voruntersuchung erklären wir Ihnen alle Schritte vor, während und nach der Operation und beraten Sie zu Ihrer Wahl der Linse.

Wir nehmen uns für Sie an diesem Tag etwa zwei Stunden Zeit. Dabei führen wir sowohl die detaillierte Diagnostik als auch das Beratungsgespräch durch . Begleitpersonen heißen wir herzlich willkommen und beziehen sie gern in unsere Gespräche mit ein. Wir werden Ihre aktuellen Sehwerte (Refraktion) und die Sehschärfe bestimmen. Eine spezialisierte Mitarbeiterin wird mit Ihnen alle erwünschten Zusatz-Untersuchungen durchführen, die Auswahl Ihrer Linse besprechen und offene Fragen klären.

Wie kann ich mich auf die Voruntersuchung vorbereiten?

Für den langfristigen Seherfolg ist auch Ihre Mitarbeit erforderlich. Je mehr wir über Ihre persönlichen Sehgewohnheiten und Wünsche erfahren, desto individueller können wir die Operation planen und durchführen. Bitte lesen Sie daher alle mitgegebenen Unterlagen sorgfältig durch und besprechen Sie diese ggf. mit Familien-Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen. Bitte füllen Sie auch alle drei mitgegebenen Fragebögen aus („individuelle Sehgewohnheiten und Wünsche“, „Katarakt-Operation“ (hellgrün), „Anästhesie“).

Außerdem benötigen wir zu Ihrer Sicherheit einige Informationen Ihres behandelnden Hausarztes. Hierzu erhalten Sie von uns vorab einen Überweisungsschein. Bitte geben Sie diesen bei Ihrem Hausarzt ab und bringen Sie die erbetenen Unterlagen (Blut-Laborwerte, EKG und Medikamentenplan) mit zu Ihren Termin der Voruntersuchung.

Checkliste Voruntersuchung

  • Fragebogen „individuelle Sehgewohnheiten und Wünsche“ – ausgefüllt mitbringen
  • Bogen „Katarakt-Operation“ (grünliches Deckblatt mit der Überschrift „proCompliance/ Katarakt-Operation“) gelesen und Fragen beantwortet
  • Bogen „Anästhesie-Vorbereitung“ gelesen und Fragen beantwortet
  • „Bericht des Hausarztes“ von diesem ausgefüllt mitbringen
  • gern Begleitperson mitbringen

Alle bei uns angebotenen Untersuchungen sind wissenschaftlich anerkannt und ihr Nutzen ist klinisch bewiesen.

Welche Zusatz-Diagnostik ist empfehlenswert?

Alle bei uns angebotenen Untersuchungen sind wissenschaftlich anerkannt und ihr Nutzen ist klinisch bewiesen. Sie können das Ergebnis der Operation verbessern.

Optische Biometrie
Zur Auswahl der Kunstlinse wird Ihre Augapfel-Länge gemessen. Dies geschieht entweder in herkömmlicher Weise durch Ultraschall-Technik. Dieses Verfahren hat sich ausreichend gut bewährt. Birgt jedoch deutlich höherer Ungenauigkeiten und führt damit zu weniger präzisen Ergebnissen. Seit etwa 20 Jahren gibt es ein neueres, lasergestütztes Verfahren. Ziel ist es, die neue Linse noch exakter und präziser bestimmen zu können.

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3D-Hornhaut-Topografie (Wellenfront-Analyse, Pupillografie). Bei den meisten Menschen liegt schon zeitlebens eine natürliche Hornhaut-Verkrümmung vor. Diese kann mittels einer 3-D-Höhenvermessung qualitativ und quantitativ erfasst werden. Die OP-Technik und Linsen-Wahl können dann individuell so optimiert werden, dass nach der Operation ein möglichst gutes Sehen ohne Brille erreicht wird.

OCT (optische Kohärenz-Tomografie, Makula-Check). Die aus hochsensiblen Nervenzellen bestehende Netzhaut kann mittels OCT in höchster Auflösung vermessen und dargestellt werden. So können selbst kleinste Veränderungen festgestellt werden, die sonst möglicherweise klinisch unerkannt bleiben. Auf Grundlage der Ergebnisse kann eine genauere Prognose hinsichtlich des zu erwartenden Seherfolges gemacht werden. Außerdem kann je nach Befund die Kunstlinse präziser gewählt und die Tropftherapie nach der Operation besser angepasst werden. Eine OCT vor jeder Operation ist absolut empfehlenswert.


Ihr OP-Tag

Der große Tag: Ihr OP-Tag

Vielleicht werden Sie aufgeregt und nervös sein, wenn der Tag der Operation näher rückt. Das ist völlig normal. Schließlich wird bei Ihnen nicht jeden Tag eine Operation an den Augen durchgeführt. Sie können sicher sein, dass wir alles Erdenkliche tun, um diesen Tag so sicher und komfortabel wie möglich für Sie zu gestalten.

Am Abend vor der Operation dürfen Sie wie üblich essen und trinken. Wenn Sie mögen, ist z. B. auch ein Gläschen Wein erlaubt. Legen Sie alle notwendigen Unterlagen für den kommenden Tag bereit, damit am nächsten Morgen keine Hektik entsteht. Am Tag der Operation bleiben Sie bitte 6 Stunden vorher nüchtern. D.h. essen und trinken Sie nichts mehr – auch keinen Schluck Kaffe, kauen kein Kaugummi, rauchen keine Zigarette mehr, auch ein Bonbon ist nicht zulässig. Ihre gewohnten Medikamente nehmen Sie bitte nach Anweisung des Hausarztes wie immer mit einem kleinen Schluck Wasser ein.
Die Operation dauert etwa 15–20 Minuten. Inklusive Vorbereitungszeit werden Sie etwa 1 Stunde im OP sein. Während einer kurzen Erholungspause im Ruheraum wird Ihnen ein kleiner Snack gereicht. Anschließend dürfen Sie dann schon wieder nach Hause gebracht werden. Ihr gesamter Aufenthalt bei uns im OP-Zentrum beträgt an diesem Tag 2-3 Stunden.

Checkliste OP-Tag

  • Versichertenkarte und ggf. Überweisung mitbringen
  • Wertsachen (Schmuck, Uhr) sicher zu Hause verwahren. Bitte nicht mit ins OP-Zentrum bringen.
  • Für die Damen: bitte auf Make-Up, Gesichtscreme und Kosmetika (insbesondere um die Augen) verzichten. Bitte keine Haarspangen, – nadeln etc. verwenden, da der Kopf sonst nicht ausreichend ruhig positioniert werden kann.
  • An- und Abreise organisieren – wenn möglich eine Begleitperson mitbringen (am Tag der Operation dürfen Sie nicht am Straßenverkehr teilnehmen)
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Eine besondere Schonung ist aufgrund der modernen OP-Technik, die Frau Dr. Müller-Groh anwendet, nicht nötig.

Nach der Operation

Geschafft: Der Tag nach der Operation

Nach der Operation sollten Sie entspannen. Nehmen Sie sich für diesen Tag nichts anderes mehr vor. Wenn die Betäubung nachlässt, verspüren Sie evtl. ein „Pieken“ oder das Gefühl eines Sandkorns im Auge. Das ist völlig normal. Bitte reiben Sie auf keinen Fall am Auge und belassen den Verband bis zur Kontrolle am nächsten Tag.

Am Tag nach der Operation wird das operierte Auge untersucht. Dabei wird auch der Verband abgenommen. Wahrscheinlich wird der erste Seheindruck des operierten Auges etwas ungewohnt sein. Ihr Gehirn muss sich zunächst daran gewöhnen.

Bitte wenden Sie die verordneten Augentropfen so an, wie wir es bei der Nachkontrolle empfehlen. Für die schnelle Heilung und den langfristigen Seherfolg ist die regelmäßige Tropfengabe extrem wichtig.

Sollte das operierte Auge in den kommenden Tagen etwas zu Rötung, Jucken, Brennen und verstärktem Fremdkörpergefühl neigen, empfehlen wir zusätzlich zu den OP-Tropfen unkonservierte Tränenersatzmittel etwa 5 mal täglich einzugeben. Diese sind rezeptfrei in den Apotheken erhältlich. Bei ausbleibender Besserung erbitten wir eine Kontrolle.

Es darf jetzt von außen kein Druck auf das Auge einwirken. Bitte tragen Sie in den ersten zwei Wochen nach der Operation zum mechanischen Schutz (Stoß, unbeabsichtigtes Berühren) tagsüber eine Brille (evtl. mit „Fensterglas“). Zum Schlafen kann eine klare Kapsel schützend sein.

Eine besondere Schonung ist aufgrund der modernen OP-Technik, die Frau Dr. Müller-Groh anwendet, nicht nötig.

Sie können leichte Tätigkeiten Ihres täglichen Lebens problemlos durchführen. Anbieten ist in der Regel zwei Wochen nach jeder Augen-OP nicht anzuraten.

Sollten in den Tagen nach der Operation wider Erwarten starke Schmerzen oder andere Probleme auftreten, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt oder die Praxis von Frau Dr. Müller-Groh. Unter der Telefon-Nummer 0176 – 4 79 43 08 sind wir in dringenden Fällen auch in der ersten Nacht nach Ihrer OP für Sie erreichbar.

Ungefähr 6 Wochen nach der Operation kann ein neues Brillenglas für die Ferne und/oder Nähe angepasst werden. Vielleicht brauchen Sie aufgrund Ihrer Linsenwahl im Alltag auch überhaupt keine Brille mehr (wie bei Premium-Linsen, Multifokal-Linsen). Bis dahin können Sie ihre alte Brille oder eine Sonnenbrille tragen. Dem Auge schadet es nicht, wenn die Gläserstärke vorübergehend nicht genau den erforderlichen Werten entspricht.

Mit der Beachtung dieser Tipps und Hinweise legen Sie das Fundament für ein erfolgreiches Operations-Ergebnis und einen langfristigen Seherfolg.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

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